Caritas-Galerie: Ausstellung "Places of Utopia", Christof Klute, 2004
 

Christof Klute

Places of Utopia

Ausstellung vom 15. März bis zum 14. Mai 2004


"Jeder Gedanke muss zunächst gedacht werden. Das hört sich simpel an, doch wie jede Hervorbringung ist auch das Denken einer Geburt vergleichbar. Es gibt leicht hervorgebrachte und schwer hervorgebrachte Gedanken, so wie es schwere und leichte Geburten gibt .

Christof Klute begibt sich in diesem Sinne in seiner fotografischen Arbeit auf eine Art intellektuelle Spurensuche. Ihn interessiert der Umschlagpunkt, in dem das Denken zur Erfahrung wird oder umgekehrt, die Erfahrung das Denken maßgeblich prägt. Dafür reist er an die Orte der Entstehung respektive der Realisierung prominenter Ideen, die ihn ansprechen und nähert sich mit der Großbildkamera ihrer je spezifischen Topographie. Diese Orte sind jedoch zwangsläufig immer auch Stätten einer unerfüllten Sehnsucht . Die reine Idee ist in der Welt der Erfahrung nicht realisierbar - man kann nur versuchen, ihrem Schatten auf die Spur zu kommen." (Gisa Funck)